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MUT – Mädchen und Technik

Bereits seit dem Jahr 2008 haben wir mit der Firma Chr. Mayer GmbH & Co. KG. nun schon einen starken Partner an unserer Seite, mit dem wir sehr erfolgreich und intensiv zusammenarbeiten. Das Leuchtturmprojekt dieser Partnerschaft ist unser „MUT – Projekt“. Hier wird besonders deutlich, dass an der Marien-Realschule nicht nur traditionelle Werte vermittelt werden. Ebenso machen wir uns für ein modernes Frauenbild stark, indem wir unsere Mädchen frühzeitig an technische Berufsfelder heranführen. Interessierte Achtklässlerinnen durchlaufen jedes Schuljahr, angeleitet und betreut von mehreren Mitarbeitern und Auszubildenden der Firma Mayr, drei Module, die teilweise in den Räumlichkeiten unserer Schule, teilweise in den Werkräumen der Firma zu absolvieren sind. Aufbauend werden den Schülerinnen hier Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten in den Bereichen Fräsen, Bohren, Löten, CAD und dem Bedienen großer Maschinen vermittelt. Dabei werden tolle Werkstücke wie ein Windrad oder eine Lampe gefertigt, die die Mädels anschließend mit nach Hause nehmen dürfen.

Mädchen und Technik? Das ist doch etwas Besonderes! Deshalb haben wir uns mit diesem tollen Projekt im vergangenen Jahr für den Wilhelm-Hübsch-Preis beworben und die Juroren der IHK Schwaben sichtlich beeindruckt. Als eine von nur drei Schulen der Region Kaufbeuren und Ostallgäu darf sich unsere Schule über einen tollen zweiten Platz und einen nicht unbeachtlichen Geldpreis freuen!

In diesem Jahr haben ein paar meiner Klassenkameradinnen und ich am MuT – Projekt (Mädchen und Technik – Projekt) teilgenommen. Dort werden aus verschiedenen Bauteilen, die man zuvor selber fertigen muss, unterschiedliche Werkstücke erstellt. Am ersten Nachmittag haben wir zuerst die Fachbegriffe rund um die Technik kennengelernt. Und dann ging es auch schon los: Zum Einstieg haben wir mit einem kleinen Windrad angefangen. Danach ging es mit einer Kurbelleuchte weiter. Dabei haben wir unter anderem gelernt, wie man lötet. Unser drittes Werkstück war der Pick – Up, bei dem es schwierig war, die Lenkung und die Reifen richtig zu montieren. Das letzte und schwierigste Stück dann ein Rennauto. Hierfür konnten wir nochmal alles ausprobieren, was wir an den Nachmittagen zuvor gelernt hatten. In den Osterferien sind wir dann noch drei Tage lang bei der Firma Mayr in Mauerstetten für ein Betriebspraktikum gewesen. Wir haben dabei Kenntnisse über die Fertigung von Hand (z.B.: feilen), die Fertigung mit der Maschine (z.B.: fräsen, drehen, und bohren) sowie die Montage und Elektrik erworben, während wir eine Schreibtischlampe gebaut haben. Wir denken, dass das Projekt auf jeden Fall sehr hilfreich für unsere Berufswahl sein wird, weil wir einen tiefen Einblick in den Beruf des Industriemechanikers bekommen konnten und es sich gelohnt hat, freie Zeit dafür aufzubringen. Wir haben auch Zertifikate von der Firma zum Anhang an zukünftige Bewerbungen erhalten. Und ganz nebenbei hatten wir auch einen riesen Spaß :).

Dieser Text wurde von Anna (8. Jahrgangsstufe) formuliert.