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Leider konnte die Fastenaktion 2020 aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden.

 

Gemeinsam auf dem Weg…

 

in eine gute Welt! Schon das Motto unserer Fastenaktion im Schuljahr 2019/20 weist mit erhobenem Finger in eine Richtung, die aktueller ist denn je. Nachhaltigkeit spielt in unserer heutigen Gesellschaft eine zentrale Rolle, der wir uns als Marien-Realschule gemeinsam stellen möchten – und das in jeglicher Hinsicht.

NACHHALTIGE BASTELARBEITEN
Liebevoll gestaltete Ostereier, Karten, Stiftedosen, Bücherwürmer und vieles mehr – hierfür wurden zur Herstellung in den allermeisten Fällen keine Plastikteile verwertet. Lediglich in wenigen Ausnahmen wurde eine kleine Menge an Plastikgütern „upgecycelt“, was bedeutet, dass zum Wegwurf vorgesehene Produkte in neuwertige Produkte umgewandelt wurden und somit eine „Aufwertung“ des Materials erfolgte. Viele Stunden haben unsere Schülerinnen und Lehrkräfte bis heute investiert und wir freuen uns schon jetzt darauf, Ihnen unsere inzwischen fertiggestellten, kleinen Schätze am Fastenaktionssonntag präsentieren und zum Kauf anbieten zu dürfen. Unser Foto zeigt natürlich nur einen kleinen Auszug aus der Vielzahl der gestalteten Produkte, denn wir wollen an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten.

NACHHALTIGES LERNEN UND ERLEBEN
Nur der, der berührt wird, der, den etwas „angeht“, der wird seine Einstellungen, Ansichten und Empfindungen reflektieren, überdenken und – je nach Bedarf – ändern oder festigen. Uns ist es ein großes Anliegen, unseren Schülerinnen im Rahmen dieser Fastenaktion nahezubringen, für wen und für was sie so viele Stunden ihrer wertvollen Zeit aufbringen. Bereits zu Beginn des Schuljahres wurde in einigen Klassen fleißig recherchiert und es wurden grundlegende Informationen zu den Projekten gesammelt, die wir mit den Erlösen unterstützen möchten. Doch erst in der persönlichen Begegnung mit Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen kann eine wirkliche, emotionale Betroffenheit ausgebildet werden.
So besuchte an einem schönen Novembervormittag der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes unsere Schule, um genauer zu sein die Klasse 8 d. Die Schülerinnen durften zunächst den Wünschewagen begehen und anschließend im Klassenverband Fragen stellen, die sie zuvor vorbereitet hatten oder die sich spontan ergeben haben. Nicht erst im Rahmen der Nachbereitung mit den verantwortlichen Lehrkräften zeigten sich die Achtklässlerinnen sichtlich gerührt. Die Äußerungen der Mädchen im Anschluss an den etwa zweistündigen Besuch spiegeln den großen Wert dieser Begegnung in besonderer Weise wider. Annika berichtet: „Uns wurde vor ein paar Tagen schon gesagt, dass es vielleicht auch traurig wird, wenn uns der Wünschewagen besuchen kommt und vielleicht ein paar Schülerinnen weinen könnten. Ich konnte mir zuerst nicht vorstellen, warum irgendeine Schülerin aus unserer Klasse weinen sollte…“, und Laura ergänzt: „Aber Frau Hujo [Koordinatorin des Wünschewagens in der Region Allgäu/Schwaben] hat uns viele Beispiele aus der Vergangenheit erzählt und auch Bilder gezeigt. Dabei war sie sehr einfühlsam und warmherzig, so konnte man sich gut in die Situationen hinein fühlen.“. Jede der Schülerinnen brachte im Vorfeld ganz unterschiedliche, eigene Erfahrungen mit, an die sie anknüpfen konnte. Doch in einem Punkt waren sich alle einig: Erst in solchen Begegnungen wird uns bewusst, was im Leben wirklich zählt.